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Abbildung der Woche: 9

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Die EU hat 9 Personen wegen ihrer Beteiligung an den sogenannten „Wahlen“ in den sogenannten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk zur Sanktionsliste hinzugefügt.

Die 9 Personen unterliegen restriktiven Maßnahmen der EU, die ein Reiseverbot und das Einfrieren von Vermögenswerten umfassen, aufgrund ihrer Handlungen, die die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben oder bedrohen. Durch den Beschluss des Rates erhöht sich die Gesamtzahl der von der EU gelisteten Personen auf 164.

Die illegalen „Wahlen“ in der selbsternannten „Donezker Volksrepublik“ und „Luhansker Volksrepublik“ wurden am 11ten November 2018 inszeniert. Weder eine der „Republiken“ noch die „Wahlen“ werden von der internationalen Gemeinschaft anerkannt.

Das Ereignis spielte eine zentrale Rolle in der pro-kremlischen Desinformationskampagne. Mit gefälschten internationalen Wahlbeobachtern, die die Demokratie im Donbas lobten, und einer botgesteuerten Twitter-Kampagne versuchte die Desinformationskampagne, Legitimität zu konstruieren – sowohl für den „Wahlprozess“ als auch für die „Republiken“ selbst.

Dies steht im Einklang mit den Taktiken des Kreml, seine Handlungen mithilfe der Illusion eines ordnungsgemäßen demokratischen Prozesses zu legitimieren. Wir haben dies bereits im Fall der Krim erlebt, wo die illegale Annexion wiederholt als die legitime und demokratische Wahl des Volkes dargestellt wird.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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