Russlands Strategie zur Wahlbeeinflussung zielt auf Armenien ab
Im Vorfeld der Parlamentswahlen in Armenien hat Russland seine Bemühungen zur ausländischen Informationsmanipulation intensiviert und dabei bekannte, in Moldau erprobte Taktiken angewandt: Angst schüren, pro-europäische Politiker angreifen und die Zusammenarbeit zwischen der EU und Armenien als „ausländische Einmischung“ darstellen. Durch Drohungen, Verleumdungskampagnen und koordinierte Desinformation versucht der Kreml, die demokratische Entscheidung zu untergraben und Armenien in seinem geopolitischen Einflussbereich zu halten.