DISINFO: Die Vorstellung von "russischem Einfluss" in den USA ist eine absurde Verschwörungstheorie.
SUMMARY
Die Vorstellung, dass Russland die USA „kontrolliert“, ist absurd. Dass diese Verschwörungstheorie in den USA Fuß gefasst hat, sagt viel über den Realitätsbezug der Öffentlichkeit aus. Mit Hilfe der Unternehmensmedien beginnen die Amerikaner, „russischen Einfluss“ hinter allem zu sehen, was scheinbar der Mainstream-Außen- und -Innenpolitik der USA widerspricht. Einige Umfragen haben behauptet, dass bis zu 56 % der Amerikaner glauben, Russland habe in die Wahlen 2016 eingegriffen, obwohl eine anschließende Untersuchung über 2 Jahre dauerte und keine Beweise für ein solches Eingreifen lieferte.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationserzählung über russische Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen 2016. Robert Muellers Untersuchung kam zu dem Schluss, dass Russland sich in die Wahlen von 2016 einmischte. Muellers Bericht stellte fest, dass es "zwei Hauptbemühungen Russlands gab, die Wahlen von 2016 zu beeinflussen". Dies führte zu Vorschlägen von US-Senatoren, die Sanktionen gegen Russland zu verlängern, um es davon abzuschrecken, sich weiter in Wahlen einzumischen. Die Behauptung, dass der Bericht keine Beweise für eine Trump-Russland-Verschwörung liefert, ist unbegründet. Das Sammeln von Beweisen für "Verschwörung" - was kein rechtlicher Begriff ist - fiel nicht in den Rahmen der Untersuchung. Das Ziel der Ermittlung war nicht nur festzustellen, ob es Kontakte zwischen der Trump-Kampagne und mit Russland verbundenen Personen während des Wahlzeitraums gab, sondern auch zu klären, ob diese Interaktionen auf Seiten der Trump-Kampagnenbeamten absichtlich genug waren, um Anklagen wegen Verschwörung aufrechtzuerhalten (S. 2). Der Bericht identifiziert ausdrücklich "zahlreiche Verbindungen zwischen Personen mit Verbindungen zur russischen Regierung und Personen, die mit der Trump-Kampagne verbunden sind" (S. 9). Weitere Desinformationsfälle zu diesem Thema finden Sie hier.