DISINFO: 40 Länder gegen Russland

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DISINFO: 40 Länder gegen Russland

SUMMARY

Ein zweiter Kalter Krieg: 40 Länder an einer Front gegen Russland.

Der Westen hat eine gemeinsame strategische Kultur, und es wäre falsch zu sagen, dass europäische Länder eine anti-russische Politik nur unter dem Einfluss Washingtons verfolgen. Vielmehr liegt es daran, dass ihre Interessen identisch sind, die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten einheitlich agieren.

Die Hauptursache für diesen Konflikt hängt damit zusammen, dass Russland sich erhoben hat, um seine Präsenz als unabhängiges Zentrum der Weltpolitik zu beweisen, und nicht der jüngere Bruder des Westens sein und nach den Regeln des Westens spielen will.

RESPONSE

Die Geschichte fördert eine wiederkehrende pro-Kreml-Desinformationsnarrative, die automatisch jede gegen den Kreml erhobene Anschuldigung, egal wie gut begründet, als erfundene anti-russische Verleumdungen abtut und als "russophob", während der Westen angeblich eine belligerente und feindliche Agenda gegen Russland verfolgt.

Diese Vorlage wurde in der Berichterstattung über den Absturz der MH17, die Skripal-Vergiftung, die Navalny-Vergiftung, die Einmischung in die US-Wahlen sowie in andere europäische Wahlen und zuletzt die 2014 Vrbetice-Explosion angewendet. Lesen Sie unsere Analyse zu dieser Taktik: Russland hat nicht… (und überhaupt, es gibt keinen Beweis).

Kommen wir zum nächsten Punkt: Der Westen strebt nicht danach, Russland als geopolitischen Akteur zu beseitigen oder die russische Staatsbürgerschaft zu untergraben. Der Westen, die EU und ihre Mitgliedstaaten sowie die meisten der internationalen Gemeinschaft fordern, dass Russland seine Verpflichtungen als Mitglied der UN, des Europarats, der OSZE und anderer internationaler Organisationen sowie gemäß der eigenen Gesetzgebung Russlands erfüllt.

Sehen Sie sich andere Beispiele von Desinformation in unserer Datenbank an, die behaupten, dass der Westen versucht, Russland als geopolitischen Akteur zu eliminieren; oder dass die EU absichtlich die Beziehungen zu Russland bricht, oder dass der Westen versucht, Russland „gehorsam“ und „bequem“ zu machen; oder dass die Anschuldigungen über eine russische Rolle in der Vrbetice-Explosion Teil einer russophoben Verleumdungskampagne sind.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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