DISINFO: Rund 2500 Menschen wurden während der NATO-Bombenkampagne getötet.

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DISINFO: Rund 2500 Menschen wurden während der NATO-Bombenkampagne getötet.

SUMMARY

Im Jahr 1999 bombardierte die NATO-Koalition, einschließlich der Vereinigten Staaten, fast drei Monate lang Jugoslawien. Nach Angaben der serbischen Behörden wurden etwa 2500 Menschen getötet. 12.500 Menschen wurden verletzt.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformation über die Zahl der zivilen Opfer der NATO-Bombardierungen und des Krieges im ehemaligen Jugoslawien. Laut dem Zentrum für Humanitäres Recht verloren in Serbien (ohne Kosovo) und Montenegro 275 Personen ihr Leben bei den NATO-Bombardierungen: 180 Zivilisten, 90 Mitglieder der jugoslawischen Streitkräfte und fünf Mitglieder des Innenministeriums von Serbien. In Kosovo wurden 484 Menschen getötet: 267 Zivilisten (209 Albaner und 58 Nicht-Albaner), 171 Mitglieder der YA, 20 Mitglieder des serbischen MUP und 26 Mitglieder der UCK (von denen 19 bei den NATO-Bombardierungen des Gefängnisses Dubrava bei Istok starben). Human Rights Watch kommt zu dem Schluss, dass so wenige wie 489 und so viele wie 528 jugoslawische Zivilisten in den neunzig separaten Vorfällen während der Operation Allied Force getötet wurden. Der primäre Zweck der Kampagne war es, Gewalt und Unterdrückung zu beenden und Slobodan Milosevic zu zwingen, seine militärischen, polizeilichen und paramilitärischen Kräfte aus dem Kosovo abzuziehen (siehe NATO-Erklärung von 1999).

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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