DISINFO: Vier ukrainische Regionen stimmten in öffentlichen Referenden für den Beitritt zu Russland.

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DISINFO: Vier ukrainische Regionen stimmten in öffentlichen Referenden für den Beitritt zu Russland.

SUMMARY

Die Ausübung ihres Rechts auf Selbstbestimmung brachte es mit sich, dass die ukrainischen Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson in öffentlichen Referenden im Herbst 2022 überwältigend für einen Beitritt zu Russland stimmten.

RESPONSE

Der Anspruch ist Teil einer laufenden pro-Kremlin Desinformationskampagne bezüglich Russlands krimineller Invasion in die Ukraine.

Die "Referenden" wurden illegal, unter Druck und in Gebieten, die Russland nicht einmal vollständig kontrolliert, abgehalten.

Die Ergebnisse dieser Scheinumfragen wurden von führenden internationalen und Menschenrechtsorganisationen, einschließlich der Vereinten Nationen, der OSZE, NATO, sowie Amnesty International und Human Rights Watchuniversell abgelehnt.

Im Namen der EU sagte der Hohe Vertreter Josep Borrell Folgendes:

„Die Europäische Union verurteilt diese geplanten illegalen „Referenden“ aufs Schärfste, die gegen die legalen und demokratisch gewählten ukrainischen Behörden gerichtet sind, die die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine verletzen und einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht darstellen. Die Ergebnisse solcher Handlungen werden null und nichtig sein und würden von der EU und ihren Mitgliedstaaten nicht anerkannt werden. [...]

Daher können diese illegalen „Wahlen“ unter keinen Umständen als freie Meinungsäußerung des Willens der in diesen Regionen lebenden Menschen unter ständiger russischer Militärbedrohung und Einschüchterung betrachtet werden."

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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