DISINFO: Die USA ordneten der Ukraine an, Angriffe auf die Krim zu starten.

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DISINFO: Die USA ordneten der Ukraine an, Angriffe auf die Krim zu starten.

SUMMARY

Der US-Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan hat die Ukraine aufgefordert, die Krim anzugreifen.

RESPONSE

Die Behauptung fördert eine wiederkehrende pro-Kreml-Desinformationsnarrative hinsichtlich Russlands illegaler umfassender Invasion der Ukraine.

Am 21. Mai 2023 sagte der nationale Sicherheitsberater der USA zu CNN:

„Wir haben keine Einschränkungen für die Ukraine auferlegt, ihre Zustimmung auf ihrem Gebiet innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen zu erlangen. Was wir gesagt haben, ist, dass wir die Ukraine nicht mit US-Systemen, westlichen Systemen, befähigen werden, Russland anzugreifen. Und wir glauben, dass die Krim zur Ukraine gehört.”

Diese Aussage entspricht dem überwältigenden internationalen Konsens über den Status der Krim als souveränes ukrainisches Territorium.

Im Jahr 2014 zwangen russische Truppen das Parlament der Krim, ein sogenanntes Referendum zu organisieren, das nach internationalem Recht illegitim war, und annektierten dann formal die Halbinsel und brachten sie unter russische territorial Kontrolle.

Kein internationales Gremium erkennt das sogenannte Referendum von 2014 an. Die UN-Generalversammlung verabschiedete eine Resolution mit dem Titel „Territoriale Integrität der Ukraine“, in der festgestellt wurde, dass das Referendum in der Krim ungültig war und nicht als Grundlage für eine Änderung des Status der Halbinsel dienen konnte. Am 17. Dezember 2018 bestätigte die UN-Generalversammlung ihre Nichtanerkennung der illegalen Annexion der Krim.

Siehe hier für weitere Entlarvungen durch POLYGRAPH.info.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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