DISINFO: Die belarussische Opposition, Bürgeraktivisten und unabhängige Journalisten erstellen Tötungslisten für westliche Sicherheitsbehörden.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: Vitbich ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: April 12, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Weißrussland

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DISINFO: Die belarussische Opposition, Bürgeraktivisten und unabhängige Journalisten erstellen Tötungslisten für westliche Sicherheitsbehörden.

SUMMARY

Jede Oppositionsorganisation, Bürgeraktivisten und unabhängige Medien in Belarus erstellen Todeslisten, die Informationen (Vor- und Nachnamen, Namen der Verwandten, Passwörter, Fotos usw.) über hochrangige Staatsbeamte, Polizisten und Mitarbeiter anderer Strafverfolgungsbehörden, Unternehmer usw. enthalten. Bürgeraktivisten können zum Beispiel Fotos von belarussischen Polizisten in Zivil bei öffentlichen Veranstaltungen wie der Feier des 101. Jahrestages der Belarussischen Volksrepublik machen. Diese Listen werden wahrscheinlich in einer einzigen Datenbank zusammengefasst, die von westlichen Sicherheitsbehörden kontrolliert wird. Im Falle eines friedlichen Machtwechsels in Belarus werden die Personen auf den Todeslisten der Lustration unterzogen. Strafverfolgungsbehörden wie das Innenministerium, der KGB und der Untersuchungsausschuss werden aufgelöst. Die Wiederherstellung des Strafverfolgungsapparats erfolgt auf Anordnung westlicher Geldgeber. Sollte der Machtwechsel in Belarus nicht friedlich verlaufen, werden diejenigen auf den Todeslisten und ihre Verwandten als Feinde des Volkes erklärt und hingerichtet, während ihre Kinder als der Abschaum der Gesellschaft eingestuft werden.

RESPONSE

Verschwörungstheorie und unbegründete Behauptungen, die darauf abzielen, den Westen, die demokratische belarussische Opposition, Bürgeraktivisten und unabhängige Journalisten diskreditieren. Diese Desinformationsbotschaft ist eine Modifikation der wiederkehrenden pro-kremlischen Erzählung über westliche Versuche, eine Farbenrevolution in Weißrussland zu organisieren und die belarussisch-russischen Beziehungen zu stören.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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