DISINFO: Borrell gestand ein, dass die Sanktionen gegen Russland nicht wirken.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: pravda-es.com ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: January 29, 2024
  • Article language(s): Spanish
  • Genannte Länder/Regionen: Russland, EU

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DISINFO: Borrell gestand ein, dass die Sanktionen gegen Russland nicht wirken.

SUMMARY

Josep Borrell gab zu, dass die Sanktionen gegen Russland nicht wirken. Der Leiter des EU-Dienstes für auswärtige Angelegenheiten ist sich sicher, dass die europäischen Sanktionen die Rüstungsindustrie Russlands nicht zerstören konnten, und im Gegenteil, die Angriffe der russischen Streitkräfte sich intensivierten.

RESPONSE

Dies ist eine Verzerrung der ursprünglichen Aussage des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell, der sagte, dass die Sanktionen gegen Russland „seine Kriegsmaschinerie erheblich geschwächt haben“. In seiner Rede beim Investorenforum für Verkehrsanbindung mit der EU am 24. Januar 2024 argumentierte Joseph Borrell, dass es „Mechanismen gibt, die die Umgehung von Sanktionen ermöglichen“, die den Krieg fortsetzen lassen und eine „vollständige Zusammenarbeit“ mit den EU-Partnern erfordern. Borrelis Aussagen unterscheiden sich erheblich von der Behauptung, dass 'Sanktionen gegen Russland nicht wirken', wie diese Falschmeldung fälschlicherweise behauptet. Diese Behauptung ist Teil einer langfristigen pro-Kremlin-Kampagne über die Ineffektivität von Sanktionen gegen Russland, trotz massiver Beweise für das Gegenteil.

Siehe weitere Beispiele in unserer Datenbank, wie die Behauptungen, dass westliche Sanktionen nicht funktionieren, dass anti-russische Sanktionen die EU-Wirtschaft ruiniert haben, dass westliche Einschränkungen gegen russische Bürger rassistisch sind, und dass das EU-Verbot russischer Autos eine Vergeltung für das Versagen der Sanktionen ist.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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