DISINFO: Britische Behörden nutzen den Skripal-Fall für anti-russische Propaganda aus.

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DISINFO: Britische Behörden nutzen den Skripal-Fall für anti-russische Propaganda aus.

SUMMARY

Die eigentliche Ähnlichkeit zwischen dem Fall von Sergei Skripal und Alexander Litvinenko ist die zynische Art und Weise, wie die britischen Behörden ihn für anti-russische Propaganda ausnutzen. Es scheint sehr bedeutend, dass die Präsidentschaftswahlen in Russland später in diesem Monat stattfinden sollen. Was könnte besser sein, um den erwarteten Wahlsieg des amtierenden Präsidenten Wladimir Putin zu diffamieren, als den Kreml zu beschuldigen, einen Mordkomplott auf britischem Boden gegen einen ehemaligen russischen Spion ausgeführt zu haben?

RESPONSE

Alexander Litvinenko wurde 2006 mit radioaktivem Polonium 210 vergiftet. Eine Ermittlung zu dem Mord, geleitet von dem High Court-Richter Sir Robert Owen, kam 2016 zu dem Ergebnis, dass Litvinenko von einem ehemaligen russischen Agenten, Andrey Lugovoi, ermordet wurde, mit der “hohen Wahrscheinlichkeit”, dass der Mord von russischen Geheimdiensten beauftragt wurde. Das Nervengift, das Skripal vergiftete, wurde als Novichok identifiziert (was auf Russisch „Neuling“ bedeutet). Es ist bekannt, dass es stärker ist als VX und wurde in der Sowjetunion in den 1970er und 1980er Jahren entwickelt https://www.voanews.com/a/british-prime-minister-russia-poisoning-spy/4294683.html. Es ist so ungewöhnlich, dass sehr wenige Wissenschaftler außerhalb Russlands echte Erfahrung im Umgang damit haben und kein Land außerhalb Russlands bekannt ist, das die Substanz entwickelt hat https://edition.cnn.com/2018/03/13/europe/what-is-novichok-nerve-agent-intl/index.html. Für weitere Beispiele für die vielen konkurrierenden und widersprüchlichen Geschichten, die von den staatlich kontrollierten russischen Medien verbreitet werden, siehe: euvsdisinfo.eu/disinformation-cases/?text=sergei+skripal&disinfo_issue=&date=,

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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