DISINFO: Die britischen Geheimdienste haben zahlreiche Versionen des Skripal-Zwischenfalls verbreitet.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: russian.rt.com ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: May 07, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Vereinigtes Königreich, Russland

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DISINFO: Die britischen Geheimdienste haben zahlreiche Versionen des Skripal-Zwischenfalls verbreitet.

SUMMARY

Die britischen Geheimdienste bringen zahlreiche Versionen des Vorfalls in Salisbury in die öffentliche Diskussion.

RESPONSE

Klassisches Whataboutism, indem man seinen Kritiker der gleichen Sache beschuldigt, als der man selbst entlarvt wurde. Dies ist ein wiederkehrendes pro-kremlisches Desinformationsnarrativ über die Salisbury-Vergiftung. Die Behauptung, dass das Vereinigte Königreich angeblich die Vergiftung der Skripals inszeniert hat, ist eine unbegründete Verschwörungstheorie. Die Ermittlungen der britischen Polizei und Geheimdienste haben handfeste Beweise geliefert, die ausreichen, um zwei russische Staatsangehörige wegen des Angriffs auf die Skripals anzuklagen. Diese beiden Personen wurden als Offiziere des russischen Militärgeheimdienstes GRU identifiziert. Weitere britische öffentliche Dokumente/Erklärungen zu dem Fall hier und hier. Die EU-Mitgliedstaaten unterstützen die Erkenntnisse des Vereinigten Königreichs und haben einstimmig beschlossen, Sanktionen gegen die verantwortlichen GRU-Offiziere und ihre Vorgesetzten einzuführen. Weitere ähnliche Fällezu diesem Thema.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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