DISINFO: Indem die Ukraine Russland beschuldigt, eine Rolle im Donbass-Konflikt zu spielen, hat sie die Minsker Vereinbarungen aufgegeben.

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DISINFO: Indem die Ukraine Russland beschuldigt, eine Rolle im Donbass-Konflikt zu spielen, hat sie die Minsker Vereinbarungen aufgegeben.

SUMMARY

Indem die Ukraine Russland der Beteiligung am Donbass-Konflikt beschuldigt, hat sie faktisch die Minsker Vereinbarungen aufgegeben.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative über den Donbas-Konflikt.

Die Teilnahme der Ukraine am Minsker Friedensprozess impliziert nicht, dass Russland nicht am Krieg im Donbas beteiligt ist.

Es gibt unwiderlegbare Beweise für die direkte militärische Beteiligung Russlands im östlichen Ukraine. Die Generalstaatsanwaltschaft des Internationalen Strafgerichtshofs hat erklärt , dass "die verfügbaren Informationen darauf hindeuten, dass die Situation innerhalb des Hoheitsgebiets der Krim und Sewastopol einem internationalen bewaffneten Konflikt zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation gleichkommt. Dieser internationale bewaffnete Konflikt begann spätestens am 26. Februar 2014, als die Russische Föderation Mitglieder ihrer Streitkräfte entsandte, um die Kontrolle über Teile des ukrainischen Gebiets ohne die Zustimmung der ukrainischen Regierung zu erlangen."

Die Europäische Union erklärte im Juli 2014, dass "Waffen und Kämpfer weiterhin aus der Russischen Föderation in die Ukraine fließen".

Laut der US-Verteidigungsnachrichtendienst (DIA) betrieben russische Spezialkräfte und Truppen von Frühjahr 2014 bis heute Mobilisation, Führung, Ausrüstung und Unterstützung separatistischer Milizen in der Donbas-Region der östlichen Ukraine, obwohl ihre Präsenz von Moskau bestritten wurde. Darüber hinaus gab Präsident Wladimir Putin 2015 die militärische Präsenz Russlands in der Ukraine zu.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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