DISINFO: Die Bürger der Ukraine stehen dem Gesetz, das die russische Sprache verbietet, äußerst negativ gegenüber.

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  • Medium: tsargrad.tv ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: January 28, 2021
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine, Russland

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DISINFO: Die Bürger der Ukraine stehen dem Gesetz, das die russische Sprache verbietet, äußerst negativ gegenüber.

SUMMARY

Die Bürger der Ukraine stehen im Gegensatz zu den ukrainischen Behörden dem Gesetz, das die russische Sprache verbietet, äußerst negativ gegenüber.

RESPONSE

Dies ist eine wiederkehrende pro-Kremlin-Propagandanarrativ über die angebliche Diskriminierung der russischsprachigen Minderheit in der Ukraine und die allgegenwärtige Russophobie.

Es gibt kein Gesetz, das die russische Sprache in der Ukraine verbietet. Eine Umfrage durchgeführt im Jahr 2020 zeigt, dass 66,5% der Ukrainer glauben, dass der Staat die weitere Umsetzung des Sprachengesetzes in allen Bereichen fördern sollte.

Am 16. Januar 2021 trat das Gesetz über die Bereitstellung von Verbraucherdiensten in ukrainischer Sprache in Kraft. Nach Artikel 30 des Gesetzes "Über die Sicherstellung der Funktion der ukrainischen Sprache als Staatssprache" müssen alle Dienstleister, unabhängig von ihrer Eigentumsform, Verbraucher bedienen und Informationen über Waren und Dienstleistungen in ukrainischer Sprache bereitstellen. Auf Wunsch des Kunden können die Dienstleistungen jedoch auch in einer anderen für die Parteien akzeptablen Sprache erbracht werden. Diese Anforderungen gelten sowohl für Unternehmen, die offline tätig sind (zum Beispiel Gastronomie, Salons, Geschäfte usw.), als auch für Online-Shops. Die Werchowna Rada verabschiedete das Gesetz am 25. April 2019, das eine schrittweise Umsetzung der Anforderungen festlegt.

Lese einen ähnlichen Fall: "In der Ukraine wird es ab Januar 2021 verboten sein, auf Russisch zu kommunizieren".

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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