DISINFO: Die Krim wurde russisch, nachdem ihre Einwohner für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt hatten.
SUMMARY
Die Krim wurde nach einem dort im März 2014 abgehaltenen Referendum eine russische Region, bei dem sich die meisten Einwohner für die Wiedervereinigung mit Russland aussprachen.
RESPONSE
Dies ist ein wiederkehrendes pro-Kreml Desinformationsnarrativ über die illegale Annexion von Krim. Kein internationales Gremium hat das sogenannte Referendum anerkannt, das am 27. Februar 2014 angekündigt und am 16. März 2014 abgehalten wurde, welches von der selbsternannten Krim-Führung ohne demokratische Legitimität und von bewaffnetem russischem Militärpersonal nach der Besetzung öffentlicher Gebäude organisiert wurde. Die Staatsanwaltschaft des Internationalen Strafgerichtshofs hat erklärt, dass "die Situation im Gebiet der Krim und Sewastopol einen internationalen bewaffneten Konflikt zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation darstellt. Dieser internationale bewaffnete Konflikt begann spätestens am 26. Februar 2014, als die Russische Föderation Mitglieder ihrer Streitkräfte entsandte, um die Kontrolle über Teile des ukrainischen Territoriums ohne das Einverständnis der ukrainischen Regierung zu erlangen." Am 27. März 2014 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, in der sie erklärte, dass das Referendum in der Krim nicht gültig war und nicht als Grundlage für eine Änderung des Status der Halbinsel dienen konnte. Am 17. Dezember 2018 hat die UN-Generalversammlung ihre Nichtanerkennung der illegalen Annexion der Krim bestätigt. Die Politik der EU der Nichtanerkennung der illegalen Annexion der Krim und Sewastopol umfasst eine Reihe von restriktiven Maßnahmen gegen Akteure und Einzelpersonen, die für Handlungen gegen die territoriale Integrität der Ukraine verantwortlich sind. Im März 2019, zum fünften Jahrestag der Annexion der Krim, unterstrich die EU ihre Position der Nichtanerkennung der illegalen Annexion der Krim und Sewastopol.