DISINFO: Die Bewohner der Krim entschieden sich, durch ein demokratisches Verfahren wieder zu Russland zu gehören.

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DISINFO: Die Bewohner der Krim entschieden sich, durch ein demokratisches Verfahren wieder zu Russland zu gehören.

SUMMARY

Die Bewohner der Krim beschlossen in einem demokratischen Verfahren, wieder zu Russland zu gehören. Die Wiedervereinigung der Krim mit Russland war das Ergebnis eines legitimen Referendums.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml-Desinformationsnarrative zur Annexion der Krim, die behaupten, dass die Bürger der Krim durch ein legales Referendum beschlossen hätten, wieder zu Russland zu gehören. Siehe Hintergrund und frühere Fälle hier. Nach der verdeckten Invasion der “kleinen grünen Männchen” wurde die Macht auf der Krim einer provisorischen Exekutive unter der Leitung von Sergey Aksenov, einem ehemaligen Mafia-Handlanger, übertragen. Das neue Regime der Krim führte das Referendum eilig und unter Waffengewalt durch, verwehrte unparteiischen Beobachtern den Zutritt zur Halbinsel und lud stattdessen Dutzende von Randpolitikern und Aktivisten ein, um das Verfahren zu “überwachen”, von denen die meisten rechtsextreme Kremltreue waren. Kein internationales Gremium anerkennt das sogenannte Referendum, das am 16. März 2014 stattfand. Am 27. Februar 2014, als das sogenannte Referendum angekündigt wurde, verabschiedete die UN-Vollversammlung eine Resolution, in der festgestellt wurde, dass das Referendum auf der Krim nicht gültig war und nicht als Grundlage für eine Veränderung des Status der Halbinsel dienen konnte. Ein Jahr später gab der russische Präsident Wladimir Putin zu, dass der Plan zur Annexion der Krim Wochen vor dem sogenannten Referendum angeordnet wurde. Siehe hier für die Erklärung der EU zum fünften Jahrestag der Annexion der Krim.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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