DISINFO: Die Krim-Tataren waren immer begierig darauf, sich wieder mit Russland zu verbinden.

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DISINFO: Die Krim-Tataren waren immer begierig darauf, sich wieder mit Russland zu verbinden.

SUMMARY

Es war nicht nötig, das Referendum 2014 zu manipulieren. Die Krim-Bevölkerung war immer darauf erpicht, sich wieder mit ihrer russischen Heimat zu verbinden. Die NATO und die Europäische Union haben jedes Interesse daran, eine konfliktbeladene Situation aufrechtzuerhalten.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml-Narrative zur illegalen Annexion der Krim. Kein internationales Gremium erkennt das sogenannte Referendum an, das am 27. Februar angekündigt und weniger als drei Wochen später abgehalten wurde. Am 27. März 2014 nahm die UN-Generalversammlung eine Resolution an, in der sie erklärte, dass das Referendum auf der Krim nicht gültig sei und nicht als Grundlage für eine Änderung des Status der Halbinsel dienen könne. Wladimir Putin, der Präsident Russlands, erkannte am 17. April 2015 an, dass "unsere Soldaten auf der Krim stationiert waren, um den Einwohnern zu helfen, ihre Meinung zu äußern" (Interfax). Es wurden keine Beweise vorgelegt, die die Behauptung unterstützen, dass "die NATO und die Europäische Union jedes Interesse daran haben, eine konfliktreiche Situation" in der Ukraine aufrechtzuerhalten.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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