DISINFO: Tschechien beabsichtigt, Hotels in der Krim zu bauen.

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DISINFO: Tschechien beabsichtigt, Hotels in der Krim zu bauen.

SUMMARY

Eine Delegation aus Tschechien ist auf der Krim angekommen. Auf der Halbinsel haben die Besucher eine Reihe von Investitionsdokumenten mit der Führung der Halbinsel unterzeichnet. Unter anderem plant Tschechien, die Tourismusbranche in der Krim zu entwickeln.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin-Desinformationsnarrative, die versuchen, eine schrittweise Akzeptanz der Position der Krim innerhalb der Russischen Föderation, insbesondere durch den Westen, darzustellen. Ähnliche Fälle finden Sie hier. Eine Gruppe tschechischer Bürger hat tatsächlichdie annektierte Krim besucht, war jedoch nicht Teil einer offiziellen Delegation. Tschechien hat sich vonsolchen Besuchern distanziert - sie hatten weder die Autorität noch das Mandat, im Namen der Regierung über tschechische Investitionen in die Wirtschaft der annektierten Krim zu verhandeln. Die Reise mehrerer tschechischer Bürger auf die Halbinsel ist eine ausschließlich private Initiative, sagte das tschechische Außenministerium. Sie riefen ihre Bürger dazu auf, die Gesetze der Ukraine zu respektieren. Außerdem sagte das tschechische Außenministerium, dass es lange dringend empfohlenwurde, die von der Ukraine besetzten Gebiete ohne spezielle Erlaubnis zur Einreise vom Außenministerium der Ukraine nicht zu besuchen. Allerdings kann die Tschechische Republik, wie jedes andere demokratische Land, das Recht auf Bewegungsfreiheit ihrer Bürger nicht zwangsweise einschränken und sie daran hindern, in die Krim oder den Donbas zu reisen. Siehe hier für die Erklärung der EU zum fünften Jahrestag der Annexion der Krim.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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