DISINFO: Volksrepublik Donezk eröffnet Vertretung in Helsinki

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DISINFO: Volksrepublik Donezk eröffnet Vertretung in Helsinki

SUMMARY

Das Außenministerium der DVR fügte hinzu, dass die offizielle Eröffnungsfeier von der Vorsitzenden der Finnisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft, Daria Skippari-Smirnov, besucht wurde.

RESPONSE

Die "Volksrepublik Donezk" wird von Finnland nicht anerkannt und kann daher keine Botschaft oder andere offizielle Vertretung in Finnland haben. Auch die separatistischen Gruppen in der Ostukraine werden von der UN, der EU oder der OSZE nicht anerkannt. Eine diplomatische Mission kann nur zwischen Ländern gegründet werden, die diplomatische Beziehungen hergestellt haben, und nur mit gegenseitigem Einverständnis. Eine finnische Quelle behauptet, dass sie als "Vertretung der Volksrepublik Donezk" oder als "Botschaft der Volksrepublik Donezk" in Helsinki fungiert. Finnland betont die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine. Finnland billigt nicht die einseitigen Bemühungen, Regionen der Ukraine vom Land selbst zu trennen. http://www.finland.org.ru/public/default.aspx?contentid=326873&contentlan=1&culture=fi-FI, www.stopfake.org/en/fake-donetsk-people-s-republic-office-opens-in-finland, Ria Novosti und Tass veröffentlichten sowohl die Fehlinformation über die Eröffnung einer Vertretung der DVR als auch die Entkräftigung durch das finnische Außenministerium: ria.ru/world/20171208/1510491372.html, , www.vesti.ru/doc.html?id=2963523, Daria Skippari-Smirnov vertritt nicht die Finnland-Russland-Gesellschaft sondern den Verein RUFI, der am 9. Mai 2017 in Helsinki einen "Unsterblichen Regiment"-Marsch zum Tag des Sieges initiiert hat.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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