DISINFO: Ost-Europäische Länder in der NATO stehen unter Washingtons politischer und militärischer Kontrolle.

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DISINFO: Ost-Europäische Länder in der NATO stehen unter Washingtons politischer und militärischer Kontrolle.

SUMMARY

Mit der NATO-Erweiterung in Osteuropa ist der Plan, Russland einzukreisen, abgeschlossen. Die osteuropäischen Länder, die der NATO beigetreten sind (oder gezwungen wurden, beizutreten), stehen nun unter der totalen politischen und militärischen Kontrolle Washingtons. Die Geheimdienste dieser Länder stehen ebenfalls unter US-Kontrolle.

RESPONSE

Verschwörungtheorie. Es werden keine Beweise für die Ansprüche des Artikels geliefert. Die Landgrenze Russlands ist etwas über 20.000 Kilometer lang. Davon werden weniger als ein Sechzehntel (1.215 Kilometer) mit NATO-Mitgliedern geteilt. Russland hat Landgrenzen zu 14 Ländern. Nur fünf davon sind NATO-Mitglieder. Eine wiederkehrende pro-Kreml-Narrative über NATO als ein Werkzeug, das von den USA zur Kontrolle der politischen Richtlinien europäischer Staaten verwendet wird. Dieses Narrativ behauptet, dass fast alle europäischen Länder nicht mehr wirklich souverän sind und die Vereinigten Staaten die politischen Richtlinien der EU und ihrer Mitgliedsstaaten diktieren. Die NATO ist ein politisches und militärisches Bündnis, und die NATO-Mitgliedstaaten treffen souveräne Entscheidungen über ihre eigene Sicherheit. Die NATO und die militärische Präsenz der USA in diesen Staaten ist nur auf der Grundlage der klaren Zustimmung der gastgebenden Nation möglich. Ähnliche Desinformationsnarrative behaupten, dass NATO eine neue Form des US-Kolonialismus ist, dass europäische Eliten Washington gehorchen, und dass EU- und NATO-Mitgliedstaaten den USA untergeordnet sind.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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