DISINFO: Englischsprachige Experten kamen nach Idlib, um einen chemischen Angriff durchzuführen.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: Világfigyelő ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: August 27, 2018
  • Genannte Länder/Regionen: Vereinigtes Königreich, Frankreich, Syrien, USA

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DISINFO: Englischsprachige Experten kamen nach Idlib, um einen chemischen Angriff durchzuführen.

SUMMARY

Világyfigyelő berichtete, dass der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konashenkov, sagte, englischsprachige Spezialisten seien in Idlib angekommen, die innerhalb von „zwei Tagen“ einen chemischen Angriff auf die dortige Zivilbevölkerung durchführen würden. Konashenkov sagte, dass der Angriff in der Stadt Kafer-Zait stattfinden werde. Vilagfigyelo fügte hinzu, dass der Angriff dem Assad-Regime in die Schuhe geschoben werden würde. Konasenkov ergänzte, dass Washington und seine Verbündeten einen weiteren aggressiven Schritt vorbereiten, was unter anderem durch die Tatsache belegt wird, dass am 22. August Vertreter der USA, Großbritannien und Frankreich sagten, sie würden „so entschlossen wie möglich“ reagieren, falls die syrische Regierung chemische Waffen einsetzen wolle. Laut Konashenkov gab es für diese Aussage „keine Grundlage“.

RESPONSE

Es gibt keine Beweise, die weder von dem Artikel noch vom russischen Verteidigungsministerium gegeben werden, dass Milizangehörige oder westliche Mächte einen inszenierten Chemieangriff in Syrien vorbereiten. Der Kreml und das syrische Regime haben den Westen seit langem für Chemieangriffe/inszenierte Chemieangriffe im Land verantwortlich gemacht. Darüber hinaus war die gemeinsame Erklärung der USA, Großbritanniens und Frankreichs nicht ohne jegliche Grundlage, da sie die Erklärung anlässlich des fünften Jahrestages des Sarinangriffs in Ghouta abgaben. abcn.ws/2Nalye8, Der Angriff sollte bereits stattgefunden haben - was eindeutig nicht der Fall ist.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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