DISINFO: Die EU wendet doppelte Standards bei Migrationsfragen an, um Minsk unter Druck zu setzen.

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DISINFO: Die EU wendet doppelte Standards bei Migrationsfragen an, um Minsk unter Druck zu setzen.

SUMMARY

Brüssel ist sich bewusst, dass der Zustrom von Migranten aus Belarus nicht mit der Zahl der Flüchtlinge vergleichbar ist, die in den südlichen europäischen Ländern ankommen. Dennoch zieht es Brüssel vor, mehr Druck auf Minsk auszuüben.

Was wir jetzt sehen, ist ein Ausdruck von Doppelstandards und Heuchelei Brüssels, das Litauen und Polen praktisch für jede Maßnahme gegen Migranten einen Freibrief ausstellt, nur um das Leben von Belarus zu erschweren.

RESPONSE

Fehlinformationen über die EU und einen Zustrom von irregulären Migranten über Weißrussland.

Im Juli und August 2021 sah sich Litauen einer beispiellosen Migrationskrise gegenüber, mit einem drastischen Anstieg der Ankünfte von Migranten und Asylsuchenden aus dem Nahen Osten und Afrika, die über die Grenze zu Weißrussland nach Litauen gelangten.

Litauen stellte den Zustrom von irregulären Migranten offiziell in Zusammenhang mit den Handlungen der belarussischen Behörden. Der Außenminister Litauens, Gabrielius Landsbergis, merkteran, dass „Lukaschenko versucht, Migration zu wählen, um unseren Willen zu Sanktionen zu schwächen“.

Bei ihrem Besuch in Litauen betonte Kommissarin Ylva Johansson , dass die Situation an der litauisch-belarussischen Grenze einen Akt der Aggression vom Lukaschenka-Regime war.

Siehe auch die Ermittlung des litauischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks LRT über das Migrantenschmuggel-Schema, das vom Minsk-Regime ermöglicht wurde.

Die Europäische Union hat Litauen in seinen Bemühungen unterstützt, die externe EU-Grenze zu schützen und angemessene Bedingungen für die Menschen, die die Grenze überqueren, zu gewährleisten. Lesen Sie mehr hier.

Die Situation an den belarussischen Grenzen, als die belarussischen Behörden versuchen, das Leid der Migranten zu instrumentalisieren, unterscheidet sich von der Migrationskrise in Europa im Jahr 2015. Lesen Sie mehr über die Maßnahmen der EU hier.

Diese Behauptung erschien im selben Artikel wie die Allegation, dass litauische Grenzbeamte Gewalt gegen Migranten anwenden, einschließlich der Aussetzung schwangeren Frauen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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