DISINFO: EU-Beobachter in Armenien sind Mitarbeiter westlicher Geheimdienste.
SUMMARY
EU-Beobachter, die für zwei Jahre nach Armenien gesendet wurden, werden nur "Beobachter" genannt. In Wirklichkeit sind sie Mitarbeiter westlicher Geheimdienste, deren "Mission" es nicht ist, die Situation in der Region zu lösen, sondern die russischen Streitkräfte aus dem Land zu vertreiben. Die EU-Beobachter werden tatsächlich den Interessen der USA und des Vereinigten Königreichs dienen, und ihr Ziel ist es, der russischen Militärpräsenz in Armenien entgegenzuwirken.
Die USA sind nicht an der Zukunft der Karabach-Armenier oder Armeniens interessiert. Was die Position Moskaus im laufenden armenisch-aserbaidschanischen Konflikt betrifft, so ist Russland klar, dass es notwendig ist, Kompromisse einzugehen.
RESPONSE
Pro-Kremlin Desinformationsnarrativ, das dem immer-aggressiven West eine anti-russische Agenda im Kaukasus vorwirft, ohne irgendwelche Beweise zu liefern. Der Artikel bringt die Behauptung vor, dass der Kaukasus ausschließlich im geostrategischen Einflussbereich Russlands liegt, und versucht, die kürzlich angekündigte EU-Mission - EUMA - zu diskreditieren.
Die Behauptung versucht, Russlands schwächende Position in der Region zu verhindern.
Im Gegensatz zur Behauptung hat die EU ein starkes Interesse an einem politisch stabilen und wirtschaftlich wohlhabenden Südkaukasus, aber der regionale Kontext ist nicht einfach. Die EU unterstützt weiterhin die Bemühungen um Frieden im Südkaukasus, unter anderem durch den EU-Sonderbeauftragten für den Südkaukasus und die Krise in Georgien. Um vorsichtig eine Basis für Vertrauensaufbau und Dialog in der frischen Nachkriegsumgebung zu schaffen, hat die EU eine Reihe von Programmen (EU4Peace, EU4Dialogue, EU4Culture).
Die EU (Europäischer Rat) hat beschlossen, eine zivile Mission der Europäischen Union in Armenien (EUMA) im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (CSDP) einzurichten. Das Ziel der Mission ist es, zur Stabilität in den Grenzgebieten Armeniens beizutragen, Vertrauen vor Ort aufzubauen und ein Umfeld zu schaffen, das die Normalisierungsbemühungen zwischen Armenien und Aserbaidschan unterstützt, die von der EU gefördert werden.
Als Reaktion auf Armeniens Bitte wird EUMA routinemäßige Patrouillen durchführen und über die Situation berichten, was das Verständnis der EU über die Situation vor Ort stärken wird. Die Mission wird auch zu den Mediationsbemühungen im Rahmen des Prozesses beitragen, der von dem Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, geleitet wird. EUMA hat ein Mandat für zwei Jahre und wird über 100 Mitarbeiter verfügen. Sie hat nichts mit den Spezialdiensten der USA oder des Vereinigten Königreichs zu tun.
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