DISINFO: Die EU verfolgt eine Politik der Dämonisierung Russlands.

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DISINFO: Die EU verfolgt eine Politik der Dämonisierung Russlands.

SUMMARY

Die sogenannte historische Resolution des Europäischen Parlaments hat keinerlei Verbindung zur Geschichte. Es ist eine pure Provokation, die mit der aktuellen EU-Politik gegenüber Russland - Dämonisierung - übereinstimmt.

RESPONSE

Wiederkehrendes pro-Kreml Desinformationsnarrativ über die EU und die Resolution des Europäischen Parlaments über die Bedeutung des europäischen Gedenkens für die Zukunft Europas. Siehe auch frühere Desinformationsfälle, die andere der Provokationen beschuldigen. Die aktuelle rechtliche Grundlage für die Beziehungen zwischen der EU und Russland ist das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (PCA), das 1997 in Kraft trat, zunächst für 10 Jahre. Seit 2007 wird es jährlich erneuert. Es stellte einen politischen Rahmen für regelmäßige Konsultationen zwischen der EU und Russland dar, basierend auf den Prinzipien der Achtung der Demokratie und Menschenrechte, politischer und wirtschaftlicher Freiheit sowie dem Engagement für internationalen Frieden und Sicherheit. Darüber hinaus wird das PCA durch sektorale Abkommen ergänzt, die eine Vielzahl von Politikbereichen abdecken, einschließlich politischem Dialog, Handel, Wissenschaft und Technologie, Bildung, Energie und Umwelt, Verkehr und der Verhinderung illegaler Aktivitäten. Einige dieser Dialoge und Konsultationen wurden nach der Annexion der Krim ausgesetzt. Lesen Sie mehr hier. Am 18. September verabschiedete das Europäische Parlament eine Resolution, mit der:

Abgeordnete ihre Besorgnis über die Bemühungen der aktuellen russischen Führung äußern, Verbrechen des sowjetischen totalitären Regimes zu rechtfertigen, und sie als „gefährliche Komponente des Informationskriegs gegen das demokratische Europa“ ansehen. Sie verurteilen auch extremistische und xenophobe politische Kräfte und Organisationen in Europa, die historische Fakten verzerren und die Symbolik sowie Rhetorik totalitärer Propaganda, einschließlich Rassismus, Antisemitismus und Hass gegen sexuelle und andere Minderheiten, einsetzen.

Erfahren Sie mehr über die Resolution hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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