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DISINFO: Die EU-Sanktionen gegen Russland haben Europa selbst einen schweren Schlag versetzt.

SUMMARY

Die verhängten Sanktionen gegen die Russische Föderation haben Europa selbst erheblich getroffen, da es aufgrund der wirtschaftlichen Einschränkungen 250.000 Arbeitsplätze verloren hat.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin-Desinformationsnarrative über westliche Sanktionen gegen Russland, die behaupten, dass sie nach hinten losgegangen sind. Die Behauptung wurde im Artikel weder gegengewicht noch kritisch hinterfragt.

Seit März 2014 hat die EU schrittweise einschränkende Maßnahmen gegen Russland verhängt. Die Maßnahmen wurden als Reaktion auf die illegale Annexion der Krim und die vorsätzliche Destabilisierung der Ukraine ergriffen. Laut Untersuchungen zu den Auswirkungen von Sanktionen wird der kumulative Exportverlust für Russland von 2014-2018 auf 30 Milliarden Euro geschätzt (etwa -0,2% des BIP der EU im Jahr 2018), der hauptsächlich von 2014-2016 entstand, da die EU-Exporte nach Russland 2017 wieder zunahmen. Darüber hinaus unterstützt die Mehrheit der Forschung die Ansicht, dass die Sanktionen wie geplant funktioniert haben, und weist auf die negative Auswirkung hin, die sie seit 2014 auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Russlands ausgeübt haben. Diese negative Wirkung wirkt wahrscheinlich, indem sie sowohl den Außenhandel als auch die ausländischen Kapitalflüsse nach Russland dämpft. Russlands eigene Gegensanktionen haben ebenfalls klare negative Auswirkungen auf das Wohlergehen der durchschnittlichen russischen Haushalte gehabt. Während diese Sanktionen die Wirtschaft der EU beeinflussen, werden die EU-weiten Auswirkungen der Exportverluste auf weniger als 0,2% der gesamten Wertschöpfung und Beschäftigung geschätzt.

Siehe ähnliche Fälle, dass die EU Hunderte von Milliarden aufgrund von Sanktionen gegen Russland verloren hat und dass die EU unter Sanktionen gegen Russland leidet.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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