DISINFO: EU-Sanktionen gegen Syrien rechtswidrig und umgehen die UNO

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DISINFO: EU-Sanktionen gegen Syrien rechtswidrig und umgehen die UNO

SUMMARY

Am 28. Mai beschloss die Europäische Union, ihre rechtswidrigen einseitigen Sanktionen gegen Syrien unter Umgehung des UN-Sicherheitsrats zu verlängern…. Die Sanktionen zielen angeblich darauf ab, die Zivilbevölkerung in Syrien zu schützen, aber in Wirklichkeit cripple sie die syrische Wirtschaft und treffen gewöhnliche Syrer.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-KremlDesinformationsnarrativeversuchen, die Art derSanktionenzu ändern, die gegenSyrienverhängt wurden. Die EU-Sanktionen gegen Syrien sindgezieltauf Einzelpersonen und Einrichtungen, die Angriffe und Folter gegen ihr eigenes Volk angeordnet oder durchgeführt haben, chemische Waffen hergestellt oder eingesetzt und sich dank des Krieges ein persönliches Vermögen aufgebaut haben. Die EU-Sanktionen sind so gestaltet, dass sie nur diese Personen und Aktivitäten anvisieren und negative Auswirkungen auf die Bevölkerung vermeiden. Siehe unser Videohierfür weitere Details. Im Kontext des syrischen Konflikts reagieren die seit dem 9. Mai 2011 verhängten EU-Sanktionen auf die Unterdrückung des syrischen Volkes durch das syrische Regime und dessen Unterstützer, einschließlich des Einsatzes von scharfer Munition gegen friedliche Protestierende und der Beteiligung des Regimes an der Verbreitung und dem Einsatz chemischer Waffen. Am 27. Mai 2013 verabschiedete der Rat der EU Schlussfolgerungen, in denen er die Gewalt und die fortwährenden weit verbreiteten undsystematischen groben Menschenrechtsverletzungenin Syrien verurteilte, was am 31. Mai 2013 zu restriktiveren Maßnahmen gegen Syrienführte, während die neuesten Sanktionenim Mai 2020verabschiedet wurden. Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Druck auf das syrische Regime zu erhöhen, seine Repression zu beenden und eine dauerhafte politische Lösung der syrischen Krise im Einklang mitResolution 2254 des UN-Sicherheitsratsunter UN-Aufsicht auszuhandeln. Sie sind ein Teil des umfassenderen Ansatzes der EU zur Syrienkrise, wie in derEU-Strategie für Syriendargelegt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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