DISINFO: Europa hat die Ukraine zerstört.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: vesti.bb.lv ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: November 30, 2018
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine, Lettland

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DISINFO: Europa hat die Ukraine zerstört.

SUMMARY

Das EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen war das Vorspiel der ukrainischen Krise, und der Gipfel der Östlichen Partnerschaft löste die politische Krise in der Ukraine aus. Die lettische Ratspräsidentschaft der EU betrachtete die Ukraine als einen Preis im „geopolitischen Spiel“ zwischen dem Westen und Russland. Die EU befindet sich in einer tiefen chronischen Krise.

RESPONSE

Keine Beweise gegeben. Wiederkehrende pro-Kreml-Narrative über die Zerfallserscheinungen in der Ukraine und die EU. Die Europäische Union unterstützt die Ukraine dabei, eine stabile, wohlhabende und demokratische Zukunft für alle ihre Bürger zu gewährleisten. Die EU steht unerschütterlich an der Seite des Landes in Bezug auf die territoriale Integrität und Souveränität und sieht die vollständige Umsetzung der Minsker Vereinbarungen als Grundlage für eine nachhaltige politische Lösung des Konflikts im Osten des Landes. Die Wirtschaft der Ukraine hat die 2016 begonnene Erholung fortgesetzt, nachdem die Rezession von 2014-2015. Das BIP wuchs 2017 um 2,5% und wird für 2018 auf 3,5% prognostiziert. Die Ukraine hat erhebliche Fortschritte bei der Konsolidierung der öffentlichen Finanzen gemacht, insbesondere durch die Reduzierung des Haushaltsdefizits von 4,5% des BIP im Jahr 2014 auf 1,4% im Jahr 2017. Die Inflation ist seit 2015 erheblich gesenkt worden, auf 13,7% im Jahr 2017 und 8,9% bis Juli 2018. Laut der Doing Business-Umfrage der Weltbank belegt die Ukraine im Jahr 2018 den 76. Platz, was eine Verbesserung gegenüber dem 80. Platz im Jahr 2017 und dem 142. Platz im Jahr 2010 darstellt, so der Bericht über die Umsetzung des Assoziationsabkommens der EU. Der Bericht weist auf das langsamere Tempo der Reformen in den Bereichen Justiz und Anti-Korruptionsmaßnahmen hin.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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