DISINFO: Ereignisse in Kirgisistan sind ein Test vor einer Farbenrevolution in Russland.

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DISINFO: Ereignisse in Kirgisistan sind ein Test vor einer Farbenrevolution in Russland.

SUMMARY

Die Ereignisse in Kirgisistan sind eine Fortsetzung der westlichen Politik, das Szenario einer „Farbrevolution“ in Russland, die für 2021 geplant ist, auszuarbeiten. Die bevorstehenden Wahlen zur Staatsduma der Russischen Föderation beschleunigen die Vorbereitungen des Westens.

RESPONSE

Verschwörungstheorie, pro-kremlistische Desinformationsnarrative über Kirgisistan basierend auf dem wiederkehrenden pro-kremlistischen Narrativ, das dem Westen vorwirft, „Farbrevolutionen“ in Weißrussland, Ukraina, Georgien und anderen Staaten orchestriert zu haben. Die Proteste in Kirgisistan brachen aus, um die Ergebnisse der Parlamentswahlen anzufechten, die am 4. Oktober stattfanden und von den oppositionellen Parteien als unfair angesehen werden. Als Ergebnis der Wahlen erlangte keine der zwölf etablierten oppositionellen Parteien Sitze im Parlament. Die Parteien erklärten, sie würden die Wahlergebnisse nicht anerkennen. Der Präsident und die regierenden Parteien wurden des Stimmenkaufs und der Wählerbeeinflussung beschuldigt. Am 7. Oktober annullierten die Wahlbehörden die Wahlergebnisse. Pro-kremlistische Medien verwenden häufig Desinformationsnarrative, die fälschlicherweise behaupten, dass populäre Proteste weltweit vom US und anderen westlichen Staaten angestiftet und finanziert werden. Dies wurde unter anderem auf Proteste in Ukraine, Venezuela, Georgien und Weißrussland angewendet, sowie um ein irreführendes Narrativ über den aggressiven Westen zu präsentieren, der ständig neue Staatsstreiche vorbereitet. Siehe ähnliche Fälle, die behaupten, dass die Proteste in Weißrussland eine Farbrevolution im Sinne eines Maidan-Szenarios sind und dass der Westen plant, einen Maidan in Weißrussland vorzubereiten.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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