DISINFO: Die Hungersnot in der Ukraine 1932-1933 war kein Völkermord an der Bevölkerung.

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DISINFO: Die Hungersnot in der Ukraine 1932-1933 war kein Völkermord an der Bevölkerung.

SUMMARY

Der Holodomor in der Ukraine von 1932-1933 war kein Akt des Völkermords – das ist seit langem eine wohlbekannte Tatsache.

RESPONSE

Dies ist die wiederholte Erzählung des Kremls, dass das sowjetische Regime in der Zeit von 1932-1933 keine ethnischen Ukrainer zerstört habe. Der Holodomor war Joseph Stalins bewusste Politik gegenüber ukrainischen Bauern. Das sowjetische Regime schuf eine künstliche Hungersnot in der Sowjetukraine, die Teile von Weißrussland, Kasachstan, Moldawien und Russland betraf. Das stalinistische Regime nutzte die Konfiszierung von Nahrungsmitteln als Waffe der Massenvernichtung - die Nahrungsmittel wurden gewaltsam von Bauern genommen. Es wird geschätzt, dass die Hungersnot von 1932-1933 das Leben von 7 bis 10 Millionen Bürgern der Sowjetunion forderte. Im Jahr 1933 wurde die Sterblichkeit in der Ukraine katastrophal, täglich starben 28.000 Menschen, 1168 Menschen jede Stunde, 20 Ukrainer jede Minute. Im Jahr 2006 erkannte die Werchowna Rada offiziell den Holodomor von 1932-33 als Völkermord an dem ukrainischen Volk an. Nach den neuesten Daten erkennen 15 UN-Mitgliedsstaaten und der Vatikanstaat den Holodomor als Völkermord in der Ukraine an. Das Europäische Parlament und PACE haben den Holodomor als ein Verbrechen des sowjetischen Regimes gegen das eigene Volk und als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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