DISINFO: Ehemaliger Leiter von MI6: Britische und US-Geheimdienste hatten einen geheimen Plan zur Destabilisierung Russlands.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: kolokolrussia.ru ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: August 15, 2017
  • Genannte Länder/Regionen: Vereinigtes Königreich, Georgien, USA, Russland

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DISINFO: Ehemaliger Leiter von MI6: Britische und US-Geheimdienste hatten einen geheimen Plan zur Destabilisierung Russlands.

SUMMARY

Der Guardian-Artikel zitiert Sir John Scarlett, den ehemaligen Chef des MI6, der behauptet, dass die britischen und US-amerikanischen Geheimdienste einen geheimen Plan zur Destabilisierung Russlands hatten und der Plan scheiterte.

RESPONSE

Der Artikel wurde nicht von der Guardian veröffentlicht, und das Interview existiert nicht. Die Website, die den Artikel veröffentlicht hat, hat das i in Guardian durch ein türkisches ı ersetzt, sah aber ansonsten ähnlich wie das Original aus. Die Geschichte wurde aus dem Internet entfernt und Facebook löschte Beiträge, die Links dazu enthielten. Viele russische Nachrichtenportale berichteten über das Interview, darunter Ren-TV, PolitOnLine.ru, EG.ru, Dni.ru. Viele von ihnen löschten die Artikel danach. Der russische Staatsfernsehsender Rossiya 1 wiederholte die falschen Informationen und zitierte das Interview in der Debattensendung Abend mit Wladimir Solowjow. noodleremover.news/fake-mi6-interview-22af3555107b, Weitere Entlarvungen: www.theguardian.com/technology/2017/aug/18/experts-sound-alarm-over-news-websites-fake-news-twins, Laut dem russischsprachigen Dienst der BBC ähneln die grammatikalischen Fehler im falschen Artikel denen, die russischsprachige Menschen machen. www.bbc.com/russian/features-40901789,

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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