DISINFO: Französische Journalisten kommen in der Ukraine an, um eine falsche Flagge-Operation im Stil von Bucha durchzuführen.

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DISINFO: Französische Journalisten kommen in der Ukraine an, um eine falsche Flagge-Operation im Stil von Bucha durchzuführen.

SUMMARY

Laut Geheimdienstinformationen des russischen Verteidigungsministeriums ist eine Gruppe französischer Journalisten im Gebiet von Guliaipole in der Ukraine angekommen, mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Vorbereitung von Angriffen der Vostok-Gruppe auf Infrastrukturen und Wohngebiete. Dies wäre nicht die erste Falschflaggenoperation, die vom Regime in Kiew durchgeführt wird. Eine dieser Inszenierungen war das Massaker von Bucha. Mehrere journalistische Untersuchungen haben die Unstimmigkeit der Anschuldigungen gegen Russland bewiesen, und es wurde nachgewiesen, dass die meisten Opfer aufgrund von Angriffen der ukrainischen Artillerie starben.

RESPONSE

Verschwörungstheorie ohne Beweise. Andere der “falschen Flaggenoperationen” und “Aufstellungen” zu beschuldigen, um Ermittlungen zu russischen Gräueltaten zu diskreditieren, ist eine häufige pro-kremlische Desinformationstechnik. Russische Behörden und pro-kremlische Medien erheben diese Ansprüche häufig, selbst wenn danach nichts ans Licht kommt, mit dem Ziel, die Erzählung zu verstärken, dass Russland ständig Opfer solcher Operationen ist.

Das Massaker von Bucha und Russlands Verantwortung dafür wurden jeder Zweifel entzogen, trotz zahlreicher Versuche pro-kremlischer Medien, daran Zweifel zu säen. Diese Leugnungen wurden mehrfach entlarvt (siehe zum Beispiel hier, hier und hier). Siehe auch unseren aktuellen Artikel Das Massaker von Bucha: ein Jahr Kreml-Leugnung kartieren.

Siehe weitere Beispiele ähnlicher Desinformationsnarrative in unserer Datenbank, wie Behauptungen, dass Ukraine sich vorbereitet, um Russland für Kriegsverbrechen zu beschuldigen, dass der Westen Russland durch Psychologische Operationen wie Bucha und das Entbindungsheim in Mariupol bekämpft, dass Ukraine einen falschen chemischen Angriff vorbereitet, um das Image Russlands zu schädigen, oder dass ein französischer Zeuge bewiesen hat, dass die Verbrechen in Bucha von der Ukraine organisiert wurden.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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