DISINFO: Georgiens Hafenprojekt Anaklia ist ein NATO/US-Vorhaben, um wieder Fuß im Schwarzen Meer zu fassen.

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DISINFO: Georgiens Hafenprojekt Anaklia ist ein NATO/US-Vorhaben, um wieder Fuß im Schwarzen Meer zu fassen.

SUMMARY

Das Anaklia-Hafenprojekt in Georgien ist eine NATO- und US-Initiative, um sich im Schwarzen Meer wieder eine Präsenz zu sichern, da sie in der Region nicht vertreten sind.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-russische Erzählung. Das Anaklia-Projekt ist eine georgische Initiative, die als Schritt zur Entwicklung der logistischen Infrastruktur des Landes gedacht ist. Die NATO hat keine Notwendigkeit, wieder einen Fuß in das Schwarze Meer zu fassen, da drei ihrer Mitgliedsstaaten, Bulgarien, Rumänien und die Türkei, Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres sind, mit allen geeigneten zivilen und militärischen Infrastrukturen. Die NATO hat die Entscheidungen des Warschauer Gipfels von 2016 umgesetzt, um ihre Präsenz an den östlichen und südöstlichen Grenzen des Bündnisses zu verstärken. Dies umfasste die Entwicklung einer maßgeschneiderten Vorwärtspräsenz in der Schwarzmeerregion in Form der von Rumänien geführten multinationalen Brigade in Craiova, verstärkter rumänischer und bulgarischer Luftraumschutzfähigkeiten sowie zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung ihrer maritimen und luftgestützten Präsenz in der Region, ebenso wie die Durchführung gemeinsamer militärischer Übungen, einige mit der Teilnahme von NATO-Partnern, Ukraine und Georgien. Allerdings erwähnt keiner der Pläne oder Politikanlagen des Bündnisses den Bau eines zivilen Seehafens in Georgien. Weitere Entkräftungen finden Sie durch Myth Detector hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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