DISINFO: Deutsche Medien organisieren eine "echte Hexenjagd" gegen russische Medien in Deutschland.

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DISINFO: Deutsche Medien organisieren eine "echte Hexenjagd" gegen russische Medien in Deutschland.

SUMMARY

Die Schmierkampagne der deutschen Medien gegen russische Medien hat an Intensität zugenommen. Deutsche Medien, einschließlich staatlich finanzierter Institutionen, versuchen, russische Medien durch Desinformation und Druck zu diskreditieren. Bild, Deutsche Welle, t-online.de sind Teil einer anti-russischen Kampagne.

RESPONSE

Die deutsche Regierung hat die Vorwürfe gegen die deutschen Medien zurückgewiesen. Regierungssprecher Steffen Seibert reagierte auf Anschuldigungen, die von einer staatlichen Kampagne gegen russische Auslandsmethoden in Deutschland sprachen. „Wer solche absurden Vorwürfe in die Welt setzt, hat wenig Wissen über Deutschland und eine geringe Vorstellung von Pressefreiheit,“ sagte Regierungssprecher Seibert. Der Chefredakteur von t-online Florian Harms wies die Vorwürfe zurück: „Es versteht sich von selbst, dass wir weder staatlich kontrolliert sind noch russische Medien 'verfolgen'. Wir berichten unabhängig und gründlich, aber kritisch über den Einfluss der russischen Medien und des russischen Staates in Deutschland. Offensichtlich gefällt dies einigen Menschen in Russland nicht.“ In der Vergangenheit haben verschiedene und zahlreiche deutsche Medien sowie der Deutsche Journalisten-Verband [DJV] einzelne russische Sender wegen ihrer Arbeitsweise kritisiert. Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Frank Überall, kommentierte die Vorwürfe in einer Pressemitteilung vom 31. Januar 2018: „Es gibt keine Kampagne gegen russische Auslandsmethoden in Deutschland, sondern nur einstimmige Kritik aus verschiedenen Seiten an ihren Arbeitsmethoden.“ Im November 2016 hat das Europäische Parlament eine umfassende Resolution angenommen, die die „Strategie der Europäischen Union zur Bekämpfung von EU-Propaganda“ definiert. Die EU merkt an, dass Medien wie Sputnik oder RT eine Bedrohung darstellen. Ähnliche Fälle: Die UN-Resolution ist ein weiterer Akt der anti-russischen Kampagne des Westens, RT sieht sich in den USA Repressionen ausgesetzt und wird seinen Status als Medium verlieren, Die offizielle Nachrichtenagentur der Slowakei (TASR) hat die Zusammenarbeit mit Sputnik News infolge von Druck seitens der slowakischen Regierung ausgesetzt. Weitere Lektüre: Über Instrumente der Desinformation Über Wahlen-Eingriffe

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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