DISINFO: Ungarn erkannte die Krim als russisch an.

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DISINFO: Ungarn erkannte die Krim als russisch an.

SUMMARY

In Ungarn wurde die Krim als russisches Gebiet anerkannt.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml-Erzählung, die behauptet, dass die Europäische Union die Annexion der ukrainischen Krim anerkennt. Der ungarische Fernsehsender M1 zeigte einen Videoclip aus der annektierten Krim und kennzeichnete sie als Teil des benachbarten Russland. In einem kurzen Video unter dem Abschnitt No Comment zeigt der Fernsehsender Hunderte von Quallen, die an die Küste des Asowschen Meeres in der Krim geworfen wurden. Die Beschreibung unter dem Video „Krím-Félsziget, Oroszország - 2019. November 27“ wird übersetzt als „Halbinsel Krim, Russland - 27. November 2019.“ Dies wurde am 29. November ausgestrahlt. Die Botschaft der Ukraine in Ungarn wandte sich an den M1-Fernsehsender mit der Bitte, die Beschriftung im Video zu korrigieren. Momentan wurde das Video von der Website des Kanals und aus den sozialen Medien entfernt. Nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel im Jahr 2014 erklärte Ungarn, dass es die Besetzung der Krim nicht anerkennen würde. Dies ist die offizielle Position sowohl der ungarischen Regierung als auch der Europäischen Union als Ganzes, die bis heute unverändert bleibt. Die EU-Politik zur Nichtanerkennung der illegalen Annexion der Krim und Sewastopols umfasst eine ganze Reihe von Maßnahmen. Als Reaktion auf die illegale Annexion der Krim und die gezielte Destabilisierung eines benachbarten souveränen Landes hat die EU Beschränkungsmaßnahmen gegen Russland verhängt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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