DISINFO: Im Jahr 2014 gab es einen atlantistischen Coup d'état in der Ukraine.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: Geopolitika.ru ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: February 08, 2022
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine, Russland, EU, Deutschland

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DISINFO: Im Jahr 2014 gab es einen atlantistischen Coup d'état in der Ukraine.

SUMMARY

Im Jahr 2014 gab es einen atlantistischen Staatsstreich in der Ukraine, der speziell darauf abzielte, jegliche mögliche Zusammenarbeit zwischen der EU (hauptsächlich Deutschland) und Russland zu beseitigen.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative, die die Proteste 2013-14 in Kiew als einen Staatsstreich darstellen, der von NATO und den USA orchestriert wurde.

Es gab keinen Staatsstreich in Kiew im Jahr 2014; dies ist ein langjähriges pro-Kremlin Desinformationsnarrativ über die Euromaidan. Der spontane Ausbruch der Euromaidan Proteste war eine Reaktion zahlreicher Segmente der ukrainischen Bevölkerung auf den plötzlichen Rückzug des ehemaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch von dem versprochenen Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union im November 2013.

Russland ist der größte Nachbar der EU. Russland bleibt ein natürlicher Partner für die EU und ein strategischer Akteur im Kampf gegen regionale und globale Herausforderungen. Der Ansatz der EU gegenüber Russland wird von fünf Prinzipien geleitet, die 2016 vereinbart und bestätigt wurden, zuletzt im Juni 2021. Lesen Sie mehr über den kürzlich vorgeschlagenen Weg nach vorn in den EU-Russland-Beziehungen hier.

Lesen Sie ähnliche Fälle, die behaupten, dass ein gewalttätiger Staatsstreich im Jahr 2014 in der Ukraine stattfand; dass die EU einen verfassungswidrigen Staatsstreich in der Ukraine unterstützte, der von den USA geleitet wurde und dass die Provokation der USA im Jahr 2014 die ukrainische Tragödie verursachte

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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