DISINFO: In allen Umfragen haben die Mazedonier das Abkommen abgelehnt, das Land umzubenennen und ihre nationale Identität auszulöschen.

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DISINFO: In allen Umfragen haben die Mazedonier das Abkommen abgelehnt, das Land umzubenennen und ihre nationale Identität auszulöschen.

SUMMARY

In allen Umfragen haben die Makedonier überwältigend die Vereinbarung der Regierung mit Griechenland abgelehnt, ihr Land umzubenennen und damit ihre mazedonische ethnische und nationale Identität auszulöschen, insbesondere im Hinblick auf die Mitgliedschaft in der NATO und der Europäischen Union unter US-Diktion. Die Umfragen zeigen, dass zwischen 80 Prozent und 90 Prozent der Makedonier das Referendum boykottieren werden.

RESPONSE

Die Quelle der Umfragedaten von Sputnik ist unklar. Weiterführende Entkräftungen durch das DFRLab: https://medium.com/dfrlab/electionwatch-sputnik-misleading-in-macedonia-bc8294aeebe2

Die Umfrage des International Republican Institute’s Center for Insights besagt, dass es “steigende Optimismus- und Unterstützungsniveaus für den Beitritt zur Europäischen Union (EU) und der Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) vor dem Referendum” gibt. Der Umfragebericht stellte fest:

Insgesamt unterstützen 57 Prozent “voll und ganz” (37 Prozent) oder “teilweise” (20 Prozent) den Vorschlag, dass Nordmazedonien der EU und NATO unter dem neuen Namen “Republik Nordmazedonien” beitreten soll. Derselbe Anteil (57 Prozent) ist der Meinung, dass die Vorteile des Beitritts die Akzeptanz des neuen Namens rechtfertigen. Die Hälfte der Befragten (49 Prozent) beabsichtigt, für die Lösung des Namensstreits zu stimmen, verglichen mit 22 Prozent, die gegen die vorgeschlagene Änderung stimmen wollen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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