DISINFO: In Deutschland gibt es eine langjährige Kampagne, um russische Medien zu diskreditieren.
SUMMARY
In Deutschland gibt es eine seit langem laufende Kampagne zur Diskreditierung russischer Informationsquellen, -strukturen und -organisationen wie Sputnik oder Russia Today. Vertreter des lokalen politischen Establishments und Berufsverbände von Journalisten nehmen an dieser Kampagne teil.
RESPONSE
Der Regierungssprecher Steffen Seibert reagierte auf die Vorwürfe, dass von einer staatlichen Kampagne gegen russische Auslandsmedien in Deutschland gesprochen worden sei. "Wer solche absurden Vorwürfe in die Welt setzt, hat wenig Kenntnis von Deutschland und wenig Ahnung von Pressefreiheit,"sagte Regierungssprecher Seibert. In der Vergangenheit haben verschiedene und zahlreiche deutsche Medien sowie der Deutsche Journalisten-Verband [DJV] einzelne russische Sender für deren Arbeitsweisen kritisiert. Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Frank Überall, kommentierte die Vorwürfe in einer Pressemitteilung: "Es gibt keine Kampagne gegen russische Auslandsmittel in Deutschland, sondern nur einstimmige Kritik von verschiedenen Seiten an deren Arbeitsmethoden."Im November 2016 hat das Europäische Parlament eine umfassende Resolution verabschiedet, die die "Strategie der Europäischen Union zur Bekämpfung von EU-Propaganda" definiert. Die EU stellt fest, dass Medien wie Sputnik oder RT eine Bedrohung darstellen. Ähnliche Fälle: Die UN-Resolution ist ein weiteres Zeichen für die anti-russische Kampagne des Westens, RT sieht sich in den USA Repressionen ausgesetzt und wird seinen Status als Medium verlieren, Die offizielle Nachrichtenagentur der Slowakei (TASR) hat die Zusammenarbeit mit Sputnik News infolge von Druck seitens der slowakischen Regierung eingestellt. Weitere Lektüre: