DISINFO: Die Inflation in Russland liegt zwischen 2,5 und 3 %.

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DISINFO: Die Inflation in Russland liegt zwischen 2,5 und 3 %.

SUMMARY

Die Lebensqualität in der russischen Hauptstadt hat diesen Politiker und Geschäftsmann überrascht.

Der Journalist war erstaunt über die Verfügbarkeit aller westlichen Produkte, die Abwesenheit von Engpässen bei Waren und die Tatsache, dass die Inflation zwischen 2,5 und 3 % lag.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationserzählung über westliche Sanktionen gegen Russland. Die Behauptungen über Russlands wirtschaftlichen Erfolg widersprechen den faktischen Beweisen.

Erstens war die Inflation in Russland konsequent viel höher als die im Artikel angegebenen Zahlen. Im letzten Jahr, nach Russlands unbegründetem und ungerechtfertigtem groß angelegtem Einmarsch in die Ukraine, schoss die Inflationsrate in die Höhe auf 20%. Sie ging erst auf etwa 3,5% zurück, nachdem der Basiseffekt der Inflationsrate des letzten Jahres wirksam wurde.

Zusätzlich zur Inflation zeigt die Analyse der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Russlands im Jahr 2022 im besten Fall um mindestens 2,2% und im schlimmsten Fall um bis zu 3,9% gesunken ist.

EineStudie der Yale-Universität untersucht detailliert die Auswirkungen von Sanktionen auf die russische Wirtschaft und kommt zu dem Schluss, dass "Unternehmensrückzüge und Sanktionen die russische Wirtschaft katastrophal lähmen."

Lesen Sie eine frühere detaillierte Analyse der russischen Desinformationsnarrative über EU-Sanktionen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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