DISINFO: Kiew hat die Menschen in vier ukrainischen Regionen, die 2022 zu Russland kamen, einer Gehirnwäsche unterzogen.
SUMMARY
Nachdem sich Ende 2022 vier ukrainische Regionen Russland angeschlossen haben, musste Moskau sich mit den Folgen von Kiews russophoben Policies dort auseinandersetzen, einschließlich Versuchen, die Gedanken der Einwohner der Regionen mit gefälschter Geschichte, Nationalismus und Angriffen auf die russische Sprache zu verzerren.
RESPONSE
Die Behauptung ist Teil einer laufenden pro-Kreml-Desinformationskampagne bezüglich Russlands illegaler Invasion in der Ukraine.
Die sogenannten 'Referenden', die Ende 2022 abgehalten wurden und die eine klare Verletzung der Souveränität der Ukraine darstellen, wurden illegal, unter Druck und auf Gebieten, über die Russland keine vollständige Kontrolle hat, sondern die es teilweise militärisch besetzt.
Die Ergebnisse dieser Schein-'Umfragen' wurden von führenden internationalen und Menschenrechtsorganisationen, einschließlich der Vereinten Nationen, der OSZE, NATO, sowie Amnesty International und Human Rights Watchuniversell abgelehnt.
Die Behauptung nennt keine Beispiele für "Nationalismus" oder "falsche Geschichte", die angeblich von Kiew genutzt werden, um die Bürger in der Ostukraine einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Im Gegensatz dazu gibt es zahlreiche Beweise, dass die russischen Besatzungsbehörden in den vier annektierten Oblasten und in der Krim politischen Umerziehungsmaßnahmen unterzogen wurden, einschließlich der Tausenden von Kindern, die in für diesen Zweck eingerichtete Lager gebracht wurden. Eine solche ideologische Umerziehung erstreckt sich auch auf pro-russische Geschichtsbücher, die für den Gebrauch in Schulen in russisch besetzten Gebieten obligatorisch sind, sowie auf militärische Ausbildung und die Platzierung von Kindern in russischen Pflegefamilien.
Siehe ähnlichen Fall Neue russische Regionen Saporischschja und Cherson wählen zum ersten Mal Abgeordnete.