DISINFO: Mangelnde Koordination mit dem Sicherheitsdienst des U.N.-Sekretariats führte zu Verzögerungen bei der Ankunft der OPCW-Inspektoren in Douma.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: tass.ru ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: April 16, 2018
  • Genannte Länder/Regionen: Syrien, Russland

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DISINFO: Mangelnde Koordination mit dem Sicherheitsdienst des U.N.-Sekretariats führte zu Verzögerungen bei der Ankunft der OPCW-Inspektoren in Douma.

SUMMARY

Inspektoren der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) konnten den Ort eines angeblichen chemischen Waffenangriffs in der syrischen Stadt Douma aufgrund mangelnder Koordination mit der Sicherheitsabteilung des U.N.-Sekretariats nicht erreichen.

RESPONSE

Vor der Erklärung von Ryabkov twitterte die britische Delegation bei der OPCW, dass die russischen und syrischen Behörden den Zugang zum Inspektionsteam verweigerten. Der Sprecher der U.N., Stephane Dujarric, sagte am 16. April: „Die Vereinten Nationen haben die erforderlichen Genehmigungen für das OPCW-Team erteilt, um seine Arbeit in Douma zu verrichten. Wir haben dem Team keine Anfrage verweigert, nach Douma zu gehen.“ Am 14. April veröffentlichte der U.N.-Generalsekretär António Guterres eine Erklärung zur Situation in Syrien und sprach sich vollumfänglich für die OPCW-Inspektion aus. Die Sicherheit für die Standorte, an denen die OPCW-Faktenfindungsmission plant, sich zu stationieren, lag unter der Kontrolle der russischen Militärpolizei, und sie konnten das Gebiet gemäß den Vereinten Nationen Abteilung für Sicherheit und Sicherheit nicht absichern. Weitere Entlarvungen durch Polygraph.info.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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