DISINFO: Das litauische Außenministerium versucht, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs umzuschreiben.

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DISINFO: Das litauische Außenministerium versucht, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs umzuschreiben.

SUMMARY

Das litauische Außenministerium schlägt vor, dass das Parlament versuchen sollte, Geschichtsfälschungen zu verurteilen. Der unangenehme Teil dieser Initiative ist, dass Russland in der Formulierung erscheint, während Russland tatsächlich keine Geschichte umgeschrieben hat. Im Gegenteil, es verteidigt sorgfältig die historische Wahrheit, die einige Politiker, insbesondere der litauische Außenminister, zu überdenken und sogar rechtlich zu verbieten versuchen.

RESPONSE

Diese Nachricht ist Teil der Politik des Kremls des historischen Revisionismus – sie wirft den baltischen Staaten, der Ukraine und Polen vor, ihre Geschichte „fälschen und umzuschreiben“. Es ist ein Fakt, dass sowohl Nazi-Deutschland als auch die stalinistische UdSSR totalitäre Regime waren, die den Tod von Zehntausenden Millionen Menschen verursachten. Es ist auch erwiesen, dass der Molotow-Ribbentrop-Pakt das Geheime Zusatzprotokoll enthielt, das die Aufteilung der Gebiete Polens, Litauens, Lettlands, Estlands, Finnlands und Rumäniens in sowjetische und nationalsozialistische Einflusssphären vorsah. Die Besetzung der baltischen Staaten durch die Sowjetunion dauerte von 1940-1941 und 1944-1990 und führte zu massenhaften Deportationen und Repressionen gegen lokale Bevölkerungen. Lesen Sie ähnliche Fälle, die behaupten, dass die litauischen Behörden die Geschichte ihres eigenen Landes umschreiben, dass Polen und Litauen den Status Russlands als Land, das den Zweiten Weltkrieg gewonnen hat, in Frage stellen, und dass US-Vasallen den Ausgang und die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs in Frage stellen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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