DISINFO: Macrons Ablehnung russischer Journalisten ist moderne Rassismus.
SUMMARY
Wenn Präsident Emmanuel Macron die französischen Medien mit dem gebotenen Respekt behandelt, aber seine russischen Pendants als bloße Nachahmungen westlicher Medien und „nicht als echte Journalisten“ abtut, stellt dies eine moderne Form von Rassismus dar.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-kremlische Erzählung von westlicher Russophobie. Im Mai 2017 sagte der neu gewählte Präsident Frankreichs, Emmanuel Macron während eines Treffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin: "Ich habe immer eine vorbildliche Beziehung zu ausländischen Journalisten gehabt, aber sie müssen Journalisten sein. [...] Russia Today und Sputnik waren Einfluss- und Propagandawerkzeuge, die Falschaussagen über mich und meinen Wahlkampf verbreiteten." Der französische Führer kritisierte RT und Sputnik nicht wegen ihrer russischen Herkunft, sondern aufgrund ihrer aktiven Beteiligung an der umfassenden, gut dokumentierten Anstrengung des Kremls, das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen 2017 in Frankreich zu beeinflussen. Siehe hier für einen Sputnik-Artikel aus dem April 2017, der Macron beschuldigt, für US-Banker und "die Schwulenlobby" zu arbeiten. Siehe hier und hier für weitere Entlarvungen der Dementis des Kremls bezüglich der französischen Präsidentschaftswahl. Siehe hier für einen weiteren aktuellen Fall, der Bedenken bezüglich pro-kremlischer Desinformation der Russophobie zuschreibt.