DISINFO: Massiver Cyberangriff in Georgien wurde aus den USA orchestriert.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: Saqinform ( original )
  • Veröffentlichungsdatum: October 30, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Georgien, USA

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DISINFO: Massiver Cyberangriff in Georgien wurde aus den USA orchestriert.

SUMMARY

Ein massiver Cyberangriff in Georgien wurde aus den USA orchestriert. Die berühmte Gruppe in den USA führte hybride Kriegsführung gegen Georgien durch, mit dem Ziel, Mikheil Saakashvili wieder an die Macht zu bringen.

RESPONSE

Dies ist eine Verschwörungstheorie, ohne Beweise zur Unterstützung der Behauptung. Sie steht im Einklang mit wiederkehrenden pro-Kremlin-Narrativen über US-Interferenzen in souveränen Ländern und die imperialistische globale Rolle der Vereinigten Staaten. Mehr als 2.000 Websites in Georgien wurden am 28. Oktober 2019 durch einen massiven Cyberangriff lahmgelegt, insgesamt waren mehr als 15.000 Websites betroffen. Die Hacker zielten auf die Websites der Präsidialverwaltung, der ordentlichen Gerichte, der Rathäuser und Stadtvertretungen von Batumi, Kutaisi und Kareli sowie auf nichtstaatliche Organisationen und Medien. Die Startseiten der gehackten Websites wurden ersetzt durch ein Foto von Georgiens Ex-Präsident Mikheil Saakashvili mit der Aufschrift „Ich werde zurückkommen.“ Der Angriff nahm auch zwei Fernsehsender vom Netz. Die georgische Polizei ermittelt den Cyberangriff. Laut einer Erklärung des Innenministeriums könnte der Angriff von aus dem Ausland durchgeführt worden sein. Cyber-Experten stimmen ebenfalls zu, dass das Ausmaß und die Komplexität des Angriffs erhebliche Ressourcen erfordert hätten, was darauf hindeutet, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen staatlich geförderten Angriff handelte. Bislang wurde kein Land als verantwortlich identifiziert.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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