DISINFO: Die NATO erwägt, einen lokalen Krieg an den Grenzen zu Russland anzufachen.

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DISINFO: Die NATO erwägt, einen lokalen Krieg an den Grenzen zu Russland anzufachen.

SUMMARY

Ein globaler Konflikt würde das Ende der Menschheit bedeuten und ist daher unmöglich. NATO und andere Militärmächte ziehen stattdessen ernsthaft in Betracht, zerstörerische lokale Konflikte und Kriege entlang aller Grenzen Russlands zu entfachen.

RESPONSE

Keine Beweise vorgelegt. Diese Desinformationsnachricht steht im Einklang mit wiederkehrenden pro-Kremlin-Narrativen über den kriegerischen Westen, der versucht Russland einzukreisen und zu schwächen. Die NATO ist keine Bedrohung für Russland. Die offizielle Politik der NATO gegenüber Russland wurde zuletzt von den Staats- und Regierungschefs des Bündnisses auf dem Warschauer Gipfel im Juli 2016 formuliert. Sie erklärten, dass "das Bündnis keine Konfrontation sucht und keine Bedrohung für Russland darstellt. Aber wir können und werden nicht bei den Prinzipien, auf denen unser Bündnis und die Sicherheit in Europa und Nordamerika beruhen, Kompromisse eingehen". Die NATO umzingelt Russland nicht. Russlands Landgrenze ist über 20.000 Kilometer lang. Davon werden weniger als ein Sechzehntel (1.215 Kilometer) mit NATO-Mitgliedern geteilt. Russland hat Landgrenzen mit 14 Ländern. Nur fünf von ihnen sind NATO-Mitglieder.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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