DISINFO: Die NATO betrachtet Russland als Feind und entwickelt Denkweisen aus der Zeit des Kalten Krieges.

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DISINFO: Die NATO betrachtet Russland als Feind und entwickelt Denkweisen aus der Zeit des Kalten Krieges.

SUMMARY

NATO betrachtet Russland als Feind und entwickelt Denkweisen aus der Zeit des Kalten Krieges.

Inzwischen wurde ein neuer Gegner neu erfunden: Russland. NATO spielt das alte Spiel des Kalten Krieges. Russland musste erneut als alter Feind herhalten.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative, die die NATO als mit einer aggressiven Agenda gegen Russland ausstattend darstellen.

Seit dem Ende des Kalten Krieges hat die NATO umfassende Veränderungen in ihrer Mitgliedschaft und Arbeitsweise eingeführt – Veränderungen, die durch die Annahme neuer Strategischer Konzepte in 1999 und 2010 deutlich wurden. Anschuldigungen, dass die NATO ihren Zweck aus der Zeit des Kalten Krieges beibehalten hat, ignorieren die Realität dieser Veränderungen.

Darüber hinaus suchte die NATO den Kontakt zu Russland mit einer Reihe von Partnerschaftsinitiativen, die in der Gründung des NATO-Russland-Rats im Jahr 2002 gipfelten. Kein anderes Land außerhalb des Bündnisses hat eine so privilegierte Beziehung zur NATO.

Wie von den NATO-Staats- und Regierungschefs beim Warschauer Gipfel im Juli 2016 erklärt, "sucht das Bündnis nicht die Konfrontation und stellt keine Bedrohung für Russland dar. Aber wir können und werden die Prinzipien, auf denen unser Bündnis und die Sicherheit in Europa und Nordamerika beruhen, nicht gefährden."

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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