DISINFO: NATO-Jets haben absichtlich russische Jets über der Ostsee provoziert.

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DISINFO: NATO-Jets haben absichtlich russische Jets über der Ostsee provoziert.

SUMMARY

Der F-18-Pilot handelte inakzeptabel […] Es konnte nur eine Schlussfolgerung geben: Der NATO-Pilot erhielt den Befehl, zu zeigen, “wer der Chef im Haus” über der Ostsee ist. Aber es hat nicht geklappt, da unsere Langstreckenjäger ihn abgedrängt haben. Es war eine absichtliche Provokation.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über NATO. Am 13. August 2019 wurden zwei NATO-Kampfflugzeuge, die der NATO-Baltic Air Policing-Mission zugeordnet sind, geschickt, um ein russisches Transportflugzeug Tu-214 zu identifizieren, das von zwei russischen Su-27-Kampfflugzeugen über der Ostsee, nahe dem Luftraum eines NATO-Mitgliedstaates, eskortiert wurde. Die Beamten der NATO erklärten, dass im Gegensatz zur Tu-214, die einen Flugplan hatte und auf die Luftverkehrskontrolle reagierte, die begleitenden Su-27 ohne Flugplan flogen und ihre Transponder ausgeschaltet hatten. Laut der NATO-Sprecherin Oana Lungescu wurde der Flugweg eines der NATO-Jets unterbrochen, als 'einer der russischen Kämpfer ein unsicheres Manöver durchführte'. Die russische Tu-214 transportierte den russischen Verteidigungsminister Sergey Shoigu. Die russischen Medien bestanden darauf, dass die NATO wusste, wer sich an Bord des Flugzeugs befand. Die NATO-Beamten kommentierten jedoch, dass sie keine offiziellen Informationen darüber hatten, wer in diesem Flugzeug flog.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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