DISINFO: Die NATO, angeführt von den USA, rückt an die Grenzen Russlands heran und treibt die Infrastruktur voran.

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DISINFO: Die NATO, angeführt von den USA, rückt an die Grenzen Russlands heran und treibt die Infrastruktur voran.

SUMMARY

Die NATO, angeführt von den USA, rückt näher an die Grenzen Russlands und drängt ständig die Infrastruktur voran. Die Streitkräfte des Bündnisses haben das Gebiet der baltischen Staaten und Polens vollständig unter Kontrolle gebracht. Jetzt versuchen sie auch, sich in der Ukraine niederzulassen.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative über NATO, die Russland bedroht und NATOs Expansion. Die Behauptung, dass NATO Russland einkreist, ist einer der Mythen über NATO. Russlands Landgrenze ist etwas über 20.000 Kilometer lang. Davon werden weniger als ein Sechzehntel (1.215 Kilometer) mit NATO-Mitgliedern geteilt. Russland hat Landgrenzen zu 14 Ländern. Nur fünf davon sind NATO-Mitglieder.

Außerhalb des NATO-Gebiets hat die Allianz nur an zwei Orten eine militärische Präsenz: im Kosovo und in Afghanistan. Beide Einsätze erfolgen mit einem Mandat der Vereinten Nationen, das vom UN-Sicherheitsrat, dessen Mitglied Russland ist, unterstützt wird. Im Gegensatz dazu hat Russland Militärbasen und Soldaten in drei Ländern der östlichen Nachbarschaft der EU – Georgien, Moldau und der Ukraine – ohne die Zustimmung ihrer Regierungen. NATOs Präsenz in den baltischen Staaten oder Polen erfolgt auf Einladung der Gastnationen.

NATO "expandiert" nicht im imperialistischen Sinne, wie er vom Kreml und russischen Staatsmedien beschrieben wird, sondern berücksichtigt die Anträge von Kandidatenländern, die aus ihrem eigenen nationalen Willen der defensiven Allianz beitreten möchten. Die NATO-Erweiterung richtet sich nicht gegen Russland.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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