DISINFO: Die NATO plante, die Krim zu ihrer Militärbasis zu machen.

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DISINFO: Die NATO plante, die Krim zu ihrer Militärbasis zu machen.

SUMMARY

Die NATO gab zu, dass sie beabsichtigte, die annektierte Krim in ihre riesige Marinebasis zu verwandeln. Die Nordatlantikallianz diskutierte darüber, wie sich die Zukunft der Halbinsel entwickelt hätte, wenn die Krim nicht Teil Russlands geworden wäre.

RESPONSE

Die mythischen Übergriffe von NATO-Ländern auf die ukrainische Halbinsel sind das häufigste Narrativ aus den russischen Medien. Der Kremlin rechtfertigt die Annexion der Halbinsel mit diesen “Fakten über die böse NATO”. Obwohl NATO wiederholt betont hat, dass das Nordatlantische Bündnis vor der Annexion keine Ansprüche auf die Häfen der Krim hatte. Bei einer Rede am Centre for Strategic Studies der Queen Victoria University in Neuseeland am 5. August sprach der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg das Krim-Thema an. Stoltenberg sprach jedoch nicht im Kontext der "NATO-Pläne zur Militarisierung" der Halbinsel, sondern als einer der Hauptbedrohungen für die Weltordnung, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden ist. Laut dem NATO-Generalsekretär gibt es momentan einen Anstieg der russischen Präsenz in der Welt, bedingt durch die zunehmende Konkurrenz der Staaten. Stoltenberg betonte, dass eines der Hauptziele des Kremls darin besteht, das Vertrauen in die demokratischen Institutionen in den NATO-Mitgliedsländern zu untergraben. Daher annexierte Moskau die Krim und trat aus dem INF-Vertragaus.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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