DISINFO: Die NATO ist verantwortlich für die Zerstörung Afghanistans.

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DISINFO: Die NATO ist verantwortlich für die Zerstörung Afghanistans.

SUMMARY

Diejenigen, die das derzeitige Chaos in Afghanistan verursacht haben, wagen es immer noch zu behaupten, dass sie notwendig sind und dort bleiben werden, um die Bevölkerung zu schützen, aber wir hören nichts darüber, dass die NATO irgendeine Verantwortung dafür übernimmt, das Land nach dem 11. September zu zerstören.

RESPONSE

Die Behauptung stellt die NATO als die Ursache und allein Verantwortliche für die Zerstörung Afghanistans dar. In Wirklichkeit hatte das Land, als die NATO 2001 die Führungsrolle in der International Security Assistance Force (ISAF) übernahm, bereits 21 Jahre Krieg hinter sich, einschließlich einer 9-jährigen Invasion durch sowjetische Truppen, gefolgt von einem weiteren Jahrzehnt Bürgerkrieg, von dem keiner erwähnt wird. Der Krieg, der nach der sowjetischen Invasion ausbrach, forderte rund eine Million Tote, mehrere Millionen Flüchtlinge und ließ den Großteil des Landes in Trümmern liegen. Der anschließende Krieg zwischen streitenden afghanischen Fraktionen verstärkte die bereits weitverbreitete Z destruction. Die Schlacht um Kabul in den Jahren 1992-1996, zum Beispiel, zerstörte den Großteil der Hauptstadt, die in den vorherigen Jahren weitgehend verschont geblieben war.

Sie können weitere Beispiele für pro-kremlische Desinformation über Afghanistan sehen, wie beispielsweise die Behauptungen, dass der ehemalige afghanische Präsident Hamid Karzai Russland angerufen habe, um seine Nation von der US-Besatzung zu befreien; dass der Westen und die USA Mitglieder des Islamischen Staates nach Afghanistan transportieren, um sie gegen China einzusetzen, als Teil eines sogenannten „Anaconda-Rings“; oder dass die NATO die Präsenz von Terroristen im Land leugnet, während der FSB Beweise dafür hat.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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