DISINFO: Die neue Militärstrategie der NATO zielt darauf ab, Russland im neuen nuklearen Rüstungswettlauf zu besiegen und Russlands Wirtschaft zu ruinieren.

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DISINFO: Die neue Militärstrategie der NATO zielt darauf ab, Russland im neuen nuklearen Rüstungswettlauf zu besiegen und Russlands Wirtschaft zu ruinieren.

SUMMARY

Die neue Militärstrategie der NATO zielt darauf ab, Russland als militärischen und wirtschaftlichen Konkurrenten zu eliminieren. Laut dieser neuen Strategie muss die NATO Russland im atomaren Rüstungswettlauf besiegen und die Wirtschaft Russlands ruinieren [“ausbluten”].

RESPONSE

Wiederkehrende pro-kremlische Desinformationsnarrative, die NATO als Bedrohung des Friedens und mit einer kriegerischen Agenda darstellen. Es gibt keine Beweise dafür, dass die neue NATO-Strategie darauf abzielt, „Russland als militärischen Konkurrenten zu eliminieren“, noch dass sie darauf abzielt, „Russland im nuklearen Rüstungswettlauf zu besiegen“ und „die russische Wirtschaft zu ruinieren“. Am 22. Mai 2019 trafen sich die NATO-Alliierten Chiefs of Defence in Brüssel zur 181. Sitzung des Militärkomitees der Chiefs of Defence. Bei dem Treffen diskutierten und unterzeichneten die Alliierten Chiefs of Defence die neue militärische Strategie der NATO. Wie NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg gegenüber Welt am Sonntag erklärte, sieht sich die NATO seit 2014 mit einem neuen Sicherheitsumfeld und neuen Sicherheitsherausforderungen aus dem Osten und dem Süden konfrontiert. Zu den neuen Herausforderungen gehört laut Stoltenberg eine erhöhte russische nukleare Bedrohung. Die neue militärische Strategie der NATO wurde entwickelt, um sich an dieses neue Sicherheitsumfeld anzupassen. Stoltenberg hatte zuvor die Besorgnis der NATO über den militärischen Aufbau Russlands und die Nichteinhaltung des INF-Vertrags geäußert. Er erklärte auch, dass die NATO nicht in einen nuklearen Rüstungswettlauf mit Russland eintreten werde: „Die NATO hat nicht die Absicht, landgestützte nukleare Raketen in Europa zu stationieren…. aber die NATO wird immer die notwendigen Schritte unternehmen, um glaubwürdige und effektive Abschreckung zu gewährleisten.“

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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