DISINFO: Nawalny könnte sich mit Dorf-Mondschein vergiftet haben.

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DISINFO: Nawalny könnte sich mit Dorf-Mondschein vergiftet haben.

SUMMARY

Der Oppositionsführer Alexei Navalny könnte sich selbst mit Dorfgeister vergiftet haben. Ethylhexylphosphat, das die Deutschen gefunden haben, ist eine Substanz, die Kunststoffen ihre thermischen feuerhemmenden Eigenschaften verleiht. Es kann mit Alkohol extrahiert werden. „Ländliche Schnapsbrenner“ können in Abwesenheit von Glasflaschen Plastik verwenden. Daher kann diese Substanz in den Körper der Kunden gelangen.

RESPONSE

Wiederkehrende Desinformationsnarrative über die Vergiftung einer prominenten russischen Oppositionsfigur Alexei Navalny.

Navalny erkrankte während eines Flugs von Sibirien nach Moskau am 20. August. Zunächst in Omsk ins Krankenhaus eingeliefert, wurde er auf Wunsch seiner Familie in die Charité in Berlin verlegt, wo klinische Befunde zeigten, dass er mit einer Substanz aus der Gruppe der Cholinesterase-Hemmer vergiftet worden war. Anschließende toxikologische Tests lieferten unmissverständliche Beweise für einen chemischen Nervenkampfstoff der Novichok-Gruppe in den Blutproben von Alexei Navalny.

Zum Zeitpunkt der auferlegten EU-Sanktionen war die Tatsache der Vergiftung Navalnys mit einem Novichok-Agenten bereits eindeutig festgestellt worden, und diese Ergebnisse wurden später unabhängig von Labors in Frankreich und Schweden bestätigt und schließlich vom OPCWverifiziert.

Deutschland hat auf frühere russische Forderungen nach Navalnys medizinischen Proben geäußert, dass Russland bereits alles haben sollte, was es nach seiner initialen Behandlung des Dissidenten benötigt.

Am 14. Dezember 2020 identifizierten Bellingcat, CNN, der Spiegel und El Pais acht FSB-Experten die in Navalnys Vergiftung verwickelt waren.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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